Die Gala zum Jubiläum

Seit 50 Jahren gibt es das ifp – wenn das kein Grund ist zu feiern! Hier können Sie die Gala mit den Moderationen von Stefan Leifert miterleben.

Pater Wolfgang Seibel ist der Mann, ohne den wir vielleicht jetzt gar nicht so gemütlich beisammen wären. Hier kommt der Mann, der das ifp erfunden hat:

1968 – 1978

Als Wolfgang Seibel zu Werke ging, war Journalismus noch eine ziemlich analoge Angelegenheit. Für die jüngeren Jahrgänge: Analog ist das mit den Zeitungen auf Papier und mit dem Fernsehen auf zwei Kanälen. Der Begriff „Trimedialität” existierte noch nicht, und wenn, dann hätte er als drittes das Radio gemeint, das Wort „online“ war noch nicht erfunden. Das erste Konzept der ifp fußte auf Büchergeld, Studienberatung, Praktikumsvermittlung und drei Ferienakademien. Journalismus und ifp in den 70ern, das sah so aus:

1978 – 1988

Diese Sound- und Fotoeindrücke vom zweiten Jahrzehnt des ifp fanden sich im ifp-Archiv:

1988 – 1998

Was sich ja durch 50 Jahre ifp-Geschichte zieht wie ein roter Faden, ist das Hadern mit seinem schrecklich sperrigen Namen und der Frage: Nennen wir uns um? Was die Jüngeren hier im Saal nicht wissen: Es gab eine Zeit, in der hatte das ifp mal einen anderen Namen: „Das Inschtitut“. Urheber dieses Namens ist der langjährige und aus Südtirol stammende Direktor Josef Innerhofer – in dessen Ära war es unter der Strafe von Exkommunikation verboten, Institut zu sagen. Es ist die Zeit, in der die ifp-Kellerbar nicht „Kapuzino“ hieß, sondern „Drachenklause“, in der die Seminare nicht in München stattfanden, sondern in Salzburg, Hamburg, Brixen, Ludwigshafen. Eine Zeit, in der man beim Vorstellungsgespräch gefragt wurde, ob man einen Laptop besitzt. Stefan Leiferts Geschichte mit dem ifp begann deswegen, wie er bekennt, mit einer Lüge: Er sagte ja, da er um  die Aufnahme ins ifp fürchtete, einen Laptop besaß er nicht. Das war in den 90er Jahren:

Beerbom und Behr

Die ifp-Leitung hatte mit dem Begriff „Gala“ die Latte für diesen Abend sehr hoch gehängt. Das etwas unbescheidene Erwartungsmanagement führte dazu, dass Stefan Leifert mitleidig gefragt wurde, ob man ihm noch ein paar Gags aufschreiben solle. Nicht nötig, denn dafür gibt es Fachkräfte, nämlich Ruth Beerbom und Norbert Behr:

1998 – 2008

Die Nuller Jahre: Der Pater-Wolfgang-Seibel-Preis wird zum ersten Mal verliehen, Gerhard Schröder wird Bundeskanzler, und ein Bayer wird Papst:

2008 – 2018

Die Zehner Jahre: Das ifp zieht in die Kapuzinerstraße und bekommt ein neues Logo. Und die Führungsakademie wird aus der Taufe gehoben.

Das waren Schlaglichter auf 50 Jahre ifp. Wir haben dabei das Scheinwerferlicht nach hinten gerichtet und auf das geschaut, was war. Herzlichen Dank und uns allen herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren ifp!