3 Sekunden für die Ewigkeit

Immer im Herbst versammeln sich Journalistenschüler und Absolventen des ifp zum Jahrestreffen. Das Jubiläumsjahr verlangte ein besonderes Programm – und bot in Rom eine außergewöhnliche Begegnung. Über den Besuch beim Papst und warum hinterher nichts mehr ist, wie es vorher war.

Von Peter Hummel (ifp-Studienleiter, Volontär 1993)

Auf der ganzen Welt gibt es rund 1,285 Milliarden Katholiken. Hätte der Papst den Plan, all diesen Menschen kurz die Hand zu geben, was pro Person etwa 3 Sekunden dauert, wäre er damit ziemlich genau 122 Jahre und gut 2 Monate beschäftigt. Ohne Pause. Nicht auszudenken, auf welch absurde Ideen in dieser Zeit seine Kurie käme, wie viele Briefe ehemalige US-Nuntiusse schreiben könnten und wie oft Georg Gänswein seine schwarze Aktenkladde auf und zu machen müsste, um den nächsten Programmpunkt abzuchecken.

Kurzum, ein solches Projekt ist einigermaßen unrealistisch, auch wenn der Papst daran womöglich Spaß hätte und für nicht wenige der 1,285 Milliarden Katholiken ein Lebenstraum in Erfüllung ginge. Insofern muss der Heilige Stuhl eine Auswahl treffen, wer dem Papst gegenübertreten darf. Donald Trump zum Beispiel, Marc Zuckerberg, die Fußballspieler von Borussia Dortmund, Absolventen der katholischen Journalistenschule ifp.
Also wir.

360 Menschen von 1,285 Milliarden. Was für ein Privileg, was für eine Freude und, ja, was für ein Wunder. Die Wahrscheinlichkeit, einen Sechser im Lotto zu haben, ist ähnlich gering wie jene, sich an einem Freitagvormittag nach dem Sicherheitscheck auf dem Petersplatz nicht links in die Schlange zum Petersdom einordnen zu müssen, sondern rechts abzubiegen zu dürfen. Also dorthin geleitet zu werden, wo sich eine große, grüne Türe öffnet, wo imposante Treppen dahinter damit locken, den Herzschlag nicht der Stufen, sondern des Zieles wegen Schritt für Schritt zu erhöhen. Und wo sich durch bleiverglaste Fenster Ausblicke auf die Ewige Stadt eröffnen, die eigentlich dem Papst vorbehalten sind. Oder seinen Gästen, also uns, den Zweiflern, die sich in Gedanken hinter jeder Ecke, hinter jedem Schweizer Gardisten, hinter all den vielen Heiligenbildern kneifen, weil sie sich fragen: Ist es wirklich der Papst, der auf mich wartet? Gerade auf mich, der noch vor wenigen Tagen mit dem lieben Gott darüber haderte, dass der FC Augsburg in den letzten Minuten im Spiel gegen Hoffenheim den Sieg aus der Hand gab.

Noch eine Treppe, noch ein langer Gang, dann geht es nach links, nochmal nach links und schließlich eröffnet sich den Herzklopfenden die mit Gemälden übersäte Sala Clementina, jener Raum, in dem wir den Papst treffen. Wobei „treffen“ sicher nicht der passende Begriff ist, sondern vielmehr kommt er herein und wir hängen an ihm. An seinen Lippen, an seinem Lachen, irgendwann alle auch für drei Sekunden an seiner Hand. An der Hand des Heiligen Vaters, die sich so weich anfühlt, dass sich die einen fragen, welche Handcreme er verwendet und die anderen, wo zu Hause eigentlich der Tiegel mit der Handcreme steht.

Aber letztlich ist es der Augenkontakt mit dem Papst, der bei 3 Sekunden natürlich zeitlich begrenzt ist, bei dem ich aber das Gefühl habe: Der Papst nimmt sich Zeit für dich, interessiert sich für dich, schließt dich mit seiner unfassbar konstanten Freundlichkeit in den Arm – und gibt dir gleichzeitig mit einem winzig kleinen Nachblicker beim Abgang zu verstehen, dass es amateurhaft ist, mit Gott eines Profi-Fußballspiels wegen zu hadern.

Ich nehme diese drei Sekunden mit dem Papst aus Rom mit nach Hause, mit in mein restliches Leben, mit in die unauslöschlichen Erinnerungen an dieses wundervolle ifp-Jahrestreffen. Viele von uns werden daran denken, wenn wir bald 2018 Revue passieren lassen, immer dann, wenn wir mit unserer Journalistenschule zu tun haben, irgendwann vielleicht, wenn wir unseren Enkeln von früher erzählen.

Man phrasiert ja manchmal nach dem Treffen mit Prominenten, dass man sich danach die Hände nicht reinigt. Nein, ich bin vielmehr mit dem Bedürfnis aus dieser Begegnung mit Papst Franziskus gegangen, die DNA dieses Mannes hinaus in die Welt zu waschen. In alle Kanäle, die ich erreiche, in all die Flüsse der Ignoranz in unserem Alltag, in dieses allgegenwärtige Meer aus Egoismus und Gewalt.

Papst Franziskus hat in seiner Ansprache an das ifp gesagt: „Danke, dass Sie Unrecht nennen, was Unrecht ist.“ Was für ein Auftrag in diesem als Dank formulierten Satz doch steckt, nämlich den Clementina-Prunk und die vatikanische Zeremonien-Show und die samtrot bezogenen Stühle als Journalistinnen und Journalisten zu verlassen, die sich immer wieder darauf besinnen, warum sie diesen Beruf ergriffen haben. Ich habe diese 3 Sekunden so verstanden: Lass dich nicht entmutigen, ich bin auf deiner Seite, du bist einer von mir.
Man muss vermutlich Papst sein, der Stellvertreter Christi auf Erden, um in einer so kurzen Zeitspanne einen Pakt zu kommunizieren, der für die Ewigkeit taugt.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen und euch ergangen ist, aber ich schlenderte nach der Audienz durch die Peterskirche, richtete den Blick mal nach vorne, rüber zu Johannes XXIII., dann hoch zur Kuppel – und zwang mich geradezu, beeindruckt zu sein. Aber das ging nicht. Man kann nicht staunen, und ist das Monument auch noch so groß, wenn der Papst einem gerade gesagt hat, man solle für ihn beten. Denn unweigerlich stellt man sich die Frage: Wie passt das alles zusammen? Wie passe ich hierher? Ich, einer von 1,285 Milliarden. Ein Glückspilz, ja. Aber Glück ist flüchtig. Die Erinnerung dagegen bleibt – und mit ihr ein Job, den uns Franziskus mit auf den Weg gab, obwohl er ihn nicht so formulierte: Den Vatikan von innen gesehen zu haben, die breiten Treppen, die samtroten Stühle, die Heiligenbilder, die grandiosen Aussichten, all das ist ganz nett, viel wichtiger aber ist es, den Menschen nah zu sein.

Br. Helmut Rakowski OFMCap:

Santo Padre,
wir leben in einer Zeit der Umbrüche: Reaktionen auf reale und vermeintliche Schattenseiten der Globalisierung beflügeln autoritäre Nationalisten, Xenophoben, Zäunebauer und Vereinfacher.

Vor 50 Jahren wurde die Katholische Journalistenschule gegründet. 1968 war genauso eine Zeit der Umbrüche wie heute. Als Papst Johannes XXIII. 1962 das II. Vatikanische Konzil eröffnet, sah er jedoch „in den […] Verhältnissen der menschlichen Gesellschaft“ nicht „nur Untergang und Unheil“, sondern auch „einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung“ am Werk. . Sein Aufbruchswille ging in die Geschichte unter dem Begriff „aggiornamento“ ein.

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Foto: Florian Eckl

Eine Frucht dieser „Erneuerung“ war die Anerkennung der Rolle der Laien. Das Konzil nennt es eine wichtige Aufgabe der Laien die Sozialen Kommunikations¬mittel „mit echt humanem und christlichem Geist zu beseelen“ (Inter mirifica 3). Dafür sollten die Ausbildungsstätten für Medienschaffende vermehrt werden.

So gründete Ihr Mitbruder, der Jesuit P. Wolfgang Seibel 1968 für die Deutsche Bischofskonferenz das Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses. Es sollte nicht Kaderschmiede sein, sondern ein Ort an dem Christen befähigt werden, Ihren Auftrag in den Medien wahrzunehmen. Dem fühlen wir uns weiterhin verpflichtet. Über 3000 Frauen und Männer sind in diesen 50 Jahren in der katholischen Journalistenschule ausgebildet worden. Über 300 davon sind heute hier und wir sind dankbar, dass Sie, Papst Franziskus, uns empfangen.

Bernhard Remmers:

Santo Padre,
Ehemalige und gegenwärtige Absolventen bilden gemeinsam mit den Verantwortlichen und Ausbildern ein Netzwerk lebendiger Beziehungen. Hier lernen wir, dass unsere Arbeit nicht der Bildung von Filterblasen dient, sondern der Schaffung von Gemeinschaft, nicht nur untereinander, sondern für unsere Gesellschaft.

In einer Zeit der Fake News und alternativen Wahrheiten, in der sich Journalisten dem Vorwurf „Lügenpresse“ sowie dem kommerziellen Druck ausgesetzt sehen, suchen wir bei Ihnen Ermutigung und Orientierung. Es ist nicht immer leicht zu sagen, dass man von einer „katholischen“ Journalistenschule kommt. Auch in der Kirche sieht uns manch einer kritisch, wenn wir nachfragen und den Finger in offene Wunde legen, ja legen müssen. Zum diesjährigen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel haben Sie aus dem Johannesevangelium zitiert „Die Wahrheit wird euch befreien“ (Joh 8,32) und ermahnt, dass diese Wahrheit stets neu aufgespürt werden muss.

Als katholische Journalistinnen und Journalisten wollen wir der Wahrheit dienen, denn unsere Gesellschaft braucht Wahrheit, genauso wie die Kirche. Die Wahrheit macht uns frei. Auf diesem Weg bitten wir um Ihre Begleitung und Ihren Segen.

Liebe Freunde,
seien Sie alle, die Sie auf verschiedene Weise dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses verbunden sind, herzlich willkommen. Ich danke den Direktoren Bernhard Remmers und Br. Helmut Rakowski OFMCap. für ihre Grußworte. Die Journalistenschule der katholischen Kirche in Deutschland wurde vor fünfzig Jahren im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil gegründet im Wunsch, Verantwortung für Menschen in den Medien zu übernehmen. Seither bildet Ihr Institut qualifizierte Journalisten aus, die als Christen in der Gesellschaft wirken. Für dieses Engagement sei den Verantwortlichen und allen Studierenden, Ehemaligen, Freunden und Förderern an dieser Stelle ein herzlicher Dank gesagt. Deutschland kann sich glücklich schätzen, unter den vielen Journalisten zahlreiche Absolventen des ifp zu wissen, und zwar in den säkularen wie in den kirchlichen Medien.

Als christliche Journalisten zeichnen Sie durch Ihre positive Einstellung zu den Menschen und durch Ihr Berufsethos aus. Sie leisten nicht nur eine Arbeit, sie nehmen einen Auftrag und eine Verpflichtung wahr. Aber wie leicht lassen wir uns durch eine allgemeine Stimmung in der Gesellschaft mitziehen, durch einen Defätismus und Pessimismus, der uns lähmt und blind macht. »Weil wir daran gewöhnt sind, treten wir dem Bösen nicht mehr entgegen und lassen es zu, dass die Dinge “eben sind, wie sie sind“ oder wie einige wenige entschieden haben, dass sie sein sollen« (Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate, 137). Bitten wir um die parrhesia, um den Freimut, der vom Heiligen Geist kommt und der uns hilft, auf die befreiende Wahrheit Christi zu vertrauen. Dringen wir durch die Wand der Trübsal und der Resignation und helfen wir den Menschen, die Augen und Ohren und vor allem die Herzen zu öffnen, um füreinander einzustehen und sich als Söhne und Töchter des einen Vaters zu begreifen.

Danke, dass Sie als Journalisten die Menschen in den Blick nehmen und dass sie Unrecht nennen, was Unrecht ist. Danke, dass Sie auch über die schönen Dinge berichten, die vielleicht weniger zur Schlagzeile führen, aber auch Menschen in den Mittelpunkt stellen. Danke, dass Sie mit Ihrem Christsein die Arbeit der Kirche begleiten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch weiterhin Journalismus von Menschen für die Menschen machen. Und, bitte, vergessen Sie nicht, für mich zu beten. Danke!

Quelle: Vatican News

Impressionen vom Jahrestreffen

Happy birthday, ifp!

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Foto: rbb

50 Jahre – für Journalisten, insbesondere für junge Journalisten eine Ewigkeit. Und für die katholische Kirche ein Wimpernschlag. Das ist nur einer der Gegensätze, den eine katholische Journalistenschule aushalten muss. Es geht um Tagesaktualität und das ewig Gültige, es geht um Zweifel, um Kritik, um Skepsis hier – und um Wahrheit, um Antworten, um Gewissheiten dort.

Das alles zusammen im ifp. Der katholischen Journalistenschule. Nikolaus Cusanus hat von der Coincidentia oppositorum gesprochen, für die Nichtlateiner: der Zusammenfall der Widersprüche. Und damit mit Blick auf das ifp prophetische Gabe bewiesen…

Das sind die Gegensätze von katholischer Kirche und Journalismus. Davon gibt es viele, aber es auch Gemeinsamkeiten. Vor allem eine: die Krise. Nicht erst seit der Missbrauchstudie – aber seither ganz besonders – ist die katholische Kirche in schwerer See. Was tut sie? Was hat sie getan? Und vor allem: was tut sie nicht? Für manche, für viele tatsächlich eine sehr existentielle Frage. Und dann: auch die Medien sind in der Krise. Lügenpresserufe. Roboter, die den Job übernehmen. Zeitungssterben. Zunehmende Vermischung von PR und Journalismus. Fake news. Die Reihe lässt sich fortsetzen. Und die Reaktion? Pfeifen im Wald? Es gilt ganz sicher, die Herausforderung zu erkennen und sich ihr zu stellen. Veränderungen zuzulassen. (In der Kirche und im Journalismus). Es gilt auch, neue Wege zu entwickeln. Mut zum Ausprobieren zu haben und alte Pfade zu lassen.

Vielleicht war das auch vor 50 Jahren eine solche Situation. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil, eine Kirche im Umbruch – aber 1968 war das deutlich spürbar – auch eine Gesellschaft im Umbruch. Und in dieser Situation entscheiden sich die Bischöfe für das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses. Eine katholische Journalistenschule – kann das gut gehen? Kirche und Medien hatten und haben nicht das beste Verhältnis: Die einen brauchen möglichst sofort eine Antwort – das wachsende Tempo, der Aktualitätsdruck, der permanente Kampf mit der Deadline tragen ihren Teil dazu bei. Und die anderen wägen ihre Antwort ab, wollen sich nicht in 15 Sekunden Schnipsel pressen lassen. Die einen zweifeln alles an, die anderen haben die Wahrheit auf ihrer Seite. Dazu kommen eine gesammelte Ladung Vorurteile und schlechter Erfahrungen auf beiden Seiten. Aber: die Kirche hat es sich getraut. Und 50 Jahre ifp Geschichte machen deutlich, es geht!

Natürlich gab es Konflikte. Ein Interview zur Situation der Kirche, das für eine geistlichen Direktor zum Aus und für das ifp zu einer Krise führte. Stipendiaten-
Artikel, die nicht den Ansprüchen des ifp genügten. Und nicht veröffentlicht wurden. (Nein, ich möchte hier keine Wunden aufreißen.) Fragen der Bischöfe, die wir uns gefallen lassen mussten und immer noch gefallen lassen müssen: was machen die da eigentlich? Warum fragen die immer so kritisch? Und das wird mit Kirchensteuern bezahlt?

Aber: wir leben noch. Sind sogar, das möchte ich behaupten, so lebendig wie nie zuvor. Wenn Journalistenpreise ein Kriterium für Qualität sind, dann sind wir mehr als erfolgreich, ein Blick in den newsletter reicht. Ganze Kurse und Jahrgänge sind prämiert für Produktionen aus der Ausbildung. Wenn Verantwortung in den Medien ein Kriterium ist, dann sind wir auch dort absolut erfolgreich. Wie viele Ehemalige sind in leitender Funktion in den Medien und scheuen nicht vor der Verantwortung zurück. Übrigens auch in katholischen Medien und Pressestellen. Man stelle sich mal kurz vor, wie es darum bestellt wäre, wenn alle ifpler kurzfristig ihre Stelle verlassen würden. Die Kriterien lassen sich fortsetzen: Hartnäckigkeit, Neugier, gute Recherche, gute Schreibe, Kreativität … All das lernt man im ifp. Beste Qualität.

Aber dann gibt es ja auch noch das gewisse Extra. Glaube, Hoffnung und Liebe sozusagen. Journalistische Tugenden à la ifp. Die Grundgewissheit, dass dort jemand ist, der trägt – in allen Katastrophen, über die wir berichten und, noch viel schlimmer, die wir selbst erleben. Die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird, auch wenn wir noch so kritisch hinschauen und das Schlechte die Schlagzeilen beherrscht. Und die Liebe – ganz grundlegend zu den Menschen und immer wieder auch zu Gott. Wer die Artikel und Beiträge der ifpler liest, hört oder sieht, wird immer wieder Spuren davon entdecken. Mal zwischen den Zeilen, mal ganz explizit, mal laut, mal eher verhalten. So unterschiedlich, wie das ifp eben ist.

Noch etwas macht uns, macht das ifp so besonders: das Miteinander, die Freundschaften, das Wir. Wo immer ich hinkomme und als „Zauberwort“ nenne, es verbindet, schafft eine Grundlage und öffnet auch schon mal Türen. Das Wort Netzwerk trifft es nicht wirklich. Hat es doch oft auch den Beigeschmack von Steigbügel halten und Karrieren fördern. Was uns ifpler verbindet, ist mehr und oftmals auch weitaus tiefer als das.

Der 50. Ifp Geburtstag ist für uns alle ein Grund zum Freuen und zum Feiern. Wir müssen uns nur mal kurz vorstellen, wo wir ohne das ifp wären. Aber zum Glück müssen wir das ja nicht weiter vertiefen. Stattdessen: happy birthday, liebes ifp. Beim 50. wird es ja oft sehr feierlich. Ad multos annos, sagten die alten Römer und wünschen wir heute auch. Aber verbunden mit der Aussage: 50 ist das neue 30. Bleib wild und frech und wunderbar (wie es Astrid Lindgren ausdrücken würde). Hab keine Angst vor neuen Ideen und Veränderungen. Und bleib Deinen Grundsätzen treu. Glaube, Hoffnung und Liebe sind und bleiben gute Tugenden – auch für die ifpler der nächsten 50 Jahre.

Presseschau Jahrestreffen

Titelbild: Florian Eckl

Peter Hummel

Von

Peter Hummel

Seit Januar 2018 ifp-Studienleiter für die Volontäre im privaten Hörfunk sowie für Weiterbildungsseminare im Bereich Elektronische Medien (Hörfunk, Online, TV). Geboren im Unterallgäu, wohnt seit 1992 in Augsburg. Nach dem Volontariat acht Jahre Chefreporter beim Weltbild-Magazin, danach in der Entwicklungsredaktion von Burda, Textchef bei „Glamour“ (Condé Nast) und Redaktionsleiter bei Gruner+Jahr („Emotion“). Seit 2009 Inhaber eines eigenen Redaktionsbüros in Augsburg mit den Schwerpunkten Webseiten-Konzeption, Content-Management, Reportage, Zeitschriften, Bücher, Bewegtbild.